Thurgauer Zeitung, 5. Feb. 2005

Lücke wird geschlossen

Nachdem der Volg-Laden seine Türen per Ende Januar geschlossen hat, plant der Wilener Martin Böhi einen Dorfladen am gleichen Ort zu eröffnen.

Am 25. Februar ist es so weit: In Gähwil werden die Güter des täglichen Bedarfs wieder im eigenen Dorf erhältlich sein. Zu verdanken ist dies dem Wilener Bäcker und Spar-Ladenbesitzer Martin Böhi, der seit dieser Woche neuer Mieter des ehemaligen Volg-Lokals ist. «In Gähwil und Kirchberg wurde ich mit offenen Armen empfangen», freut sich Böhi. Mit dem ortsansässigen Bäcker sei über eine Übernahme verhandelt worden, diese Möglichkeit habe er jedoch nicht genutzt, so Böhi auf die Frage nach der Situation vor Ort.

«Ich rechne mit Investitionen von rund 100 000 Franken, die vor allem auch ins Warenlager fliessen werden», berichtet Böhi. Die Arbeiten seien schon in Gange, ebenfalls die Suche nach geeignetem Personal. «Der Laden wird mit 150 Stellenprozenten und voraussichtlich drei Personen betrieben», informiert Böhi. Doch wieso geht er das Risiko ein, einen Laden zu eröffnen, wo eben erst einer schliessen musste? «Seit 33 Jahren - seit meiner Lehre - verstehe ich mich als Nahversorger. Der Gähwiler Laden wird von meiner Hauptfiliale in Wilen profitieren. Das Grundsortiment, das in Gähwil angeliefert werden wird, wird durch tägliche Lieferungen aus dem grösseren Sortiment der Hauptfiliale ergänzt werden. Die tägliche Belieferung ist schon wegen der Backwaren geplant», so Böhi. Eines muss er allerdings zugeben: Vom Umsatzniveau des ehemaligen Volg-Ladens würde auch sein Dorfladen nicht überleben können.

 
   
 
 
     
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